Ingo R. Titze Research & Consulting

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Produkt- und Markenpositionierung für die Konsumgüterbranche

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Was macht eigentlich den Produkt- oder Markenerfolg im Konsumgütermarketing aus?

Diese Frage hat es in sich. Jedes Jahr kommen mehr als 30.000 neue Konsumgüterprodukte auf den deutschen Markt - über 70 Prozent überstehen das erste Jahr ihrer Marktpräsenz nicht. Dies hat einen Wertverlust von gut € 10 Mrd. zur Folge. Seit Bestehen des Verdrängungswettbewerbs in unseren saturierten Märkten scheiden sich die Geister daher an dieser Frage.

Häufig wird dabei relativ kurzlebigen Konsumententrends hinterhergejagt. Das muss nicht immer falsch sein - schließlich verkauft sich gut, was gerade "in" ist. Aber einen langfristigen Erfolg wird man damit wahrscheinlich nicht erzielen - und konnte man den Produkterfolg überhaupt planen oder absehen?
Wie bereits in den Ausführungen zu unseren Rechercheleistungen angeklungen, sind wir heute alle informations- bzw. datenüberlastet. Unsere Verarbeitungskapazität ist für die Vielzahl von Reizen nicht ausreichend. Konsumgüterwerbung erkennen wir aus dem Augenwinkel und schauen sofort weg. Die Aufmerksamkeitsspannen des Konsumenten sind ausgesprochen kurz. Es ist erstaunlich, dass trotz des Wissens um die minimale Wirkung von konventioneller Produktwerbung immer noch soviel Fernsehwerbung geschaltet wird. Auch der Einsatz von Below-the-line Instrumenten und viralem Marketing ist in die Diskussion gekommen. Welcher Meinungsführer möchte in seinem sozialen Netzwerk schon als Werbe- bzw. Marketing - Dummy gelten?

Kurz gefasst: wir sind der Ansicht, dass wir mit konventioneller Produkt- und Markenkommunikation nicht mehr weiterkommen. Künstliche Produktbotschaften sind out. Der Konsument ist schlau genug, um die Strategien der Konsumgüterindustrie und der Werbebranche zu erkennen. Wir glauben daher, dass wir uns in vielen Branchenbereichen vom Massenmarketing werden abwenden müssen. "Small is beautiful" kehrt zurück - das sind authentische, werteorientierte Produkte und Marken, die den Konsumenten in seiner Selbstverwirklichung weiterbringen. Auch wenn kleine Produzenten und sogar Manufakturen die größten Erfolgschancen haben werden - auch große Unternehmen machen vor, wie man zukünftig Erfolg haben wird. Und einige von ihnen praktizieren dies schon sehr lange - denken Sie an IKEA, Apple oder Harley-Davidson. Das sind beim Konsumenten wahre Helden.

Wir helfen Ihnen in diesem Umstellungsprozess. Wir werfen alte Marketing - Irrungen und Wirrungen gemeinsam mit Ihnen über Bord, indem wir folgendes tun:

  • Identifikation von Erfolgsfaktoren beim Marketing von Produkten und Marken in Ihrem Branchensegment: Analyse von Erfolgsgeschichten und Best Practices, u.a. im vergleichbaren Ausland (hier schöpfen wir auch frische Ideen)
  • Ermittlung von Konsumentenwünschen auf qualitativer Basis (Fokusgruppen)
  • Analyse der aktuellen Markt- und Wettbewerbssituation Ihrer Konsumgüterprodukte und Marken
  • Konzeption einer optimierten Produkt- und Markenstrategie im gesamten Marketing - Mix: Produktgestaltung, Distribution, Kommunikation und Preissetzung
  • Nachverfolgung des Produkt- und Markenerfolges aus qualitativer Sicht: was sagen Konsumenten und Kunden über Ihr Produkt? Was gefällt ihnen? Was kritisieren sie, was vermissen sie?

Uns liegt der nachhaltige Erfolg am Herzen. Wir beraten nicht, um danach das Weite zu suchen, sondern stehen zu unseren Analysen und Bewertungen.

Kontaktieren Sie uns jederzeit, damit wir gemeinsam an Ihrem Produkt- und Markenerfolg arbeiten können.

 
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News

Wussten Sie schon?

Ingo R. Titze Research & Consulting ist Mitglied der British Chamber of Commerce in Germany.


 

05. Juli 2010: Deutscher Markt für Unterhaltungselektronik robust

Im Vergleich zum europäischen Durchschnitt wird sich der deutsche Markt für Unterhaltungselektronik in diesem Jahr wahrscheinlich gut entwickeln. Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom wird für 2010 nur ein leichtes Umsatzminus von 0,4 Prozent auf 12,3 Mrd. Euro erwartet. Der EU-Markt lässt hingegen stark nach und fällt um 8,3 Prozent auf 54,1 Mrd. Euro. Insbesondere Flachbildfernseher verkaufen sich gut in Deutschland - es wird ein Umsatzzuwachs von 2,9 Prozent auf 6,1 Mrd. Euro prognostiziert. Auch digitale Set-top Boxen und BluRay Player werden Zuwächse verzeichnen können. Deutschland ist der größte Ländermarkt für Unterhaltungselektronik in der EU.


 

19. Mai 2010: 60 Prozent der Deutschen shoppen online

Eine kürzlich von Forsa/Bitkom durchgeführte Umfrage hat festgestellt, dass inzwischen 60 Prozent der Deutschen über 14 Jahren im Internet einkaufen. Dies entspricht einem Zuwachs von 10 Prozentpunkten im Vergleich zum Jahr 2008. Online-Zahlungssysteme wie Paypal, T-Pay oder Click-and-Buy spielen in dieser Entwicklung eine nicht unbedeutende Rolle. 17 Prozent der Bevölkerung haben bereits eines dieser Systeme genutzt (+6 Prozentpunkte zum Vorjahr). Am beliebtesten sind diese Systeme in der Altersgruppe der 30 bis 40-jährigen. Dort sind 29 Prozent bei mindestens einem Bezahlsystem registriert. Nichtsdestotrotz sind klassische Papierrechnungen nach wie vor die beliebteste Bezahlform für Online-Bestellungen, gefolgt von Vorkasse, Bankeinzug, und Nachnahme. Kreditkarten werden am wenigsten verwendet.


 

20. April 2010: Bierkonsum in Deutschland weiter hoch

Im vergangenen Jahr betrug der Gesamtkonsum von Bier und Biermischgetränken (exklusive nichtalkoholisches Bier und Malztrunk) insgesamt 86,1 Millionen Hektoliter. Dies entspricht einem Pro-Kopf Verbrauch von 121,4 Litern aller Personen ab 15 Jahren. Statistisch lässt sich somit feststellen, dass jeder Bierkonsument im Durchschnitt eine kleine Flasche Bier (0,33 Liter) pro Tag trinkt.


 

25. März 2010: 2,9 Millionen Käufer von E-Books erwartet
Nach einer representativen Umfrage für den Branchenverband Bitkom zufolge kann dieses Jahr mit bis zu 2,9 Millionen Konsumenten gerechnet werden, die ein E-Book zu kaufen beabsichtigen. Dies entspräche einer Wachstumsrate zum Vorjahr von 32 Prozent. Es wird erwartet, dass sich E-Books zunächst im Bereich der Fachliteratur durchsetzen werden, da insbesondere hier von Suchfunktionen Gebrauch gemacht wird. Dennoch sind auch jüngere Konsumenten (zwischen 14 und 24 Jahren) am Erwerb von E-Books interessiert - jede(r) zehnte plant in dieser Gruppe eine Anschaffung.